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Aktuelles Minister besucht SVZ zurück
Dr. Dietmar Woidke / Ulrich Freese beim SVZ

von li.:
Dr. H.-J. Sander,
Dr. D. Woidke,
M. Mandrossa,
U. Freese, R. Hipko

SVZ Schwarze Pumpe wird gebraucht

Dr. Dietmar Woidke (SPD), Lausitzer Landtagsabgeordneter und Minister für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Verbraucherschutz besuchte am 3. Dezember 2004 auf Initiative des stellvertretenden Vorsitzenden der IG Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE) Ulrich Freese, das in Insolvenz befindliche Sekundärrohstoff Verwertungszentrum Schwarze Pumpe.

Im Gespräch mit Geschäftsführer Dr. Hans-Joachim Sander, dem Betriebsratsvorsitzenden Rainer Hipko und seinem Stellvertreter Michael Mandrossa erklärte Dr. Woidke unmissverständlich, dass für ihn das SVZ für eine erfolgreiche Entsorgungspolitik unverzichtbar ist. Dr. Woidke: „ Das SVZ ist im neuen Abfallwirtschaftsplan des Landes Brandenburg mit einer zentralen Rolle aufgenommen. Wir sichern den neuen Investoren bei den notwendigen Genehmigungsverfahren sowie bei der Investitionsförderung, im Rahmen der Richtlinien, unsere Unterstützung zu.“ Für den stellvertretenden Vorsitzenden der IG BCE, Ulrich Freese ist das SVZ ein Eckpfeiler der Entwicklung des Industrieparks Schwarze Pumpe. „Mit der Umwandlung von Reststoffen im Sinne der Kreislaufwirtschaft zu Gas oder Methanol haben wir die Chance, durch Weiterverarbeitung von Methanol in Schwarze Pumpe einen Kleinchemiestandort zu entwickeln.“ Freese empfahl dem brandenburgischen Ministerpräsidenten Platzeck, unter Einbeziehung der sächsischen Staatsregierung mit den Investoren Gespräche aufzunehmen, um das Interesse der Landesregierungen zu unterstreichen. „Man muss den roten Teppich ausrollen, ihnen zeigen, dass sie willkommen sind und sagen, mit welcher Investitionsförderung sie rechnen können“ so Freese weiter. Betriebsräte und Geschäftsführer äußerten die Hoffnung, dass sich bei der Veräußerung der Investor durchsetzt, der das SVZ komplett übernehmen und fortführen will. „Wir wollen unseren Einfluss geltend machen, damit eine ganzheitliche Veräußerung möglich wird. Deshalb werde ich Ministerpräsident Matthias Platzeck bitten, entsprechende Gespräche zu führen“ so Minister Woidke zum Abschluss des für alle Beteiligten konstruktiven Gespräches.