| Perspektiven eines Standortausbaus 250 Teilnehmer bei Konferenz in Schwarze Pumpe Die Perspektiven eines weiteren Ausbaus des Industrieparks Schwarze Pumpe standen heute im Mittelpunkt der Wirtschaftskonferenz „Zukunft aus Tradition“. Die rund 250 Teilnehmer diskutierten auf dem Unternehmertag in Schwarze Pumpe unter anderem über Strategien zur Förderung von Ansiedlungen auf dem Industriegelände, den Nutzen von Forschungskooperationen mit Hochschulen sowie die Zukunftschancen regenerativ gewonnener Kraftstoffe. „Der Standort Schwarze Pumpe bietet mit seiner hervorragenden Infrastruktur optimale Bedingungen für die energieintensive Produktion, für Dienstleister aus dem Umfeld der Energiewirtschaft sowie für die Branchen Papier, Abfallwirtschaft und Logistik“, sagte der Arbeitsdirektor von Vattenfall Europe Mining & Generation, Dr. Hermann Borghorst. „Weitere Ansiedlungen im Industriepark können eine Perspektive für die ganze Region schaffen.“ Förderpolitik auf Wachstumskerne ausrichten Entscheidend hierfür sei eine Länder übergreifende Bündelung der Fördermaßnahmen in der sächsischen und der brandenburgischen Lausitz. Auch der Ansatz der brandenburgischen Landesregierung, die Förderpolitik auf Wachstumskerne in Verbindung mit vorhandenen, potenzialstarken Branchen auszurichten, wird durch den Personalvorstand von Vattenfall Europe Mining & Generation positiv betrachtet. „Um Kontakte zu neuen Investoren zu knüpfen, arbeitet das Projektteam zur Entwicklung des Industrieparks im Netzwerk Lausitz mit und hält Kontakte zu Wirtschaftsförderern sowie kommunalen und regionalen Einrichtungen“, erläuterte der Sprecher des Projektbeirates, Prof. Dr. Detlev Dähnert. Darüber hinaus sei es Aufgabe der Projektgruppe, die am Standort vertretenen Firmen zu betreuen und so eine Entwicklung des Standorts von Innen heraus zu fördern. Die erfolgreiche Betreuung von Investoren müsse kontinuierlich und langfristig angelegt sein. Treffen im Rahmen der Unternehmertage Die Veranstaltung war das dritte Treffen im Rahmen der so genannten Unternehmertage. Die Wirtschaftskonferenz wurde in diesem Jahr auch durch den 50. Jahrestag der Grundsteinlegung zum Industriestandort Schwarze Pumpe geprägt. Neben Arbeitsdirektor Dr. Hermann Borghorst und Prof. Dr. Detlev Dähnert waren unter den Rednern der Vorstandsvorsitzende der W. Hamburger AG, Thomas Prinzhorn, die Präsidentin der Fachhochschule Lausitz, Brigitte Klotz, der Leiter Sanierungsbereich Ostsachsen der LMBV, Michael Illing, der Präsident des Bundesverbands biogener Kraftstoffe, Peter Schrun sowie der Vorstand der eta AG, Olaf Wehner. Marco Bayer |
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